

Das bin ich
Ich bin Tina - lebenslustig, aktiv und immer für einen Spaß zu haben. Zwischen Familie, Alltag und Bewegung finde ich im Yoga meinen Ruhepol: den Moment, in dem ich langsamer werde, durchatme und neue Energie tanke.
Mein Weg zum Yoga
Manchmal führt uns das Leben auf Umwegen genau dorthin, wo wir eigentlich schon immer hingehört haben. Mein Weg zum Yoga war genau so ein Weg.
Viele Jahre lang arbeitete ich als diplomierte Kinder- und Jugendlichenpflegerin und begleitete schwer kranke sowie sterbende Kinder und ihre Familien. Diese Zeit hat mich tief geprägt. Ich durfte in sehr sensiblen Lebensphasen da sein, Nähe schenken und unterstützen, wenn Worte oft nicht mehr ausreichten. Diese Arbeit war erfüllend, aber auch emotional fordernd – und sie hat mir gezeigt, wie wertvoll Gesundheit, Zeit und innere Stabilität sind.
Schon früh zog es mich ins Ausland. Ich arbeitete einige Zeit in England im Gesundheitsbereich und nutzte diese Phase, um zu reisen und mich selbst besser kennenzulernen. Diese Erfahrungen haben meinen Blick auf das Leben erweitert und mir gezeigt, wie wichtig es ist, sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren.
Zurück in Österreich entwickelte ich mich beruflich weiter und war viele Jahre in leitender Funktion im Gesundheitsbereich tätig. Mit den Jahren wuchsen jedoch nicht nur meine Aufgaben, sondern auch die Verantwortung – und irgendwann spürte ich, dass auch ich gut auf mich selbst achten darf.
Auf der Suche nach einem Ausgleich und einem Weg, wieder mehr bei mir selbst anzukommen, begegnete mir schließlich Yoga. Anfangs war Yoga einfach ein persönlicher Rückzugsort – ein stiller Gegenpol zu einem intensiven Alltag. Ich begann die Yoga-Ausbildung ursprünglich nur für mich selbst, ohne den Gedanken, jemals zu unterrichten. Doch Yoga hat mich tiefer berührt, als ich es erwartet hätte. Es schenkte mir nicht nur körperliche Kraft, sondern auch Ruhe, Klarheit und eine neue Verbindung zu mir selbst. Mit der Zeit wurde mir bewusst, dass ich das, was mir selbst so viel Halt gegeben hat, auch an andere weitergeben möchte. So entstand Schritt für Schritt mein heutiger Weg als Yogalehrerin.
Heute bin ich dankbar für all die Erfahrungen, die mich hierher geführt haben. Yoga ist für mich zu einer Quelle der Kraft, der Ruhe und der Freude geworden – und genau das möchte ich in meinen Stunden weitergeben: einen Raum schaffen, in dem Menschen für einen Moment aus dem Alltag aussteigen, durchatmen und wieder bei sich selbst ankommen dürfen.
Mein Yoga-Stil
Ich unterrichte einen eher aktiven, dynamischen Yoga-Stil, der sich manchmal auch ein bisschen wie Sport anfühlen darf. Besonders gerne praktiziere ich Vinyasa Flow – ich liebe diese fließenden, fast tanzenden Übergänge, aber genauso auch kraftvolle, statische Haltungen. Asanas, die Gleichgewicht, Kraft und Konzentration erfordern, faszinieren mich besonders, und genau diese Mischung gebe ich auch in meinen Stunden weiter. Ein ganz besonderes Herzensprojekt von mir ist das Mama-Baby-Yoga. Hier kann ich meinen ursprünglichen Beruf mit dem Yoga verbinden.
Nach über 20 Jahren als Kinderkrankenpflegerin und viel Erfahrung in der Still-, Trage- und Säuglingsberatung ist es mir wichtig, Mütter nicht nur in Bewegung zu bringen, sondern sie auch fachlich zu begleiten und ihnen Sicherheit zu geben.
Ich merke immer wieder, dass mein Yoga-Weg noch lange nicht zu Ende ist. Ich möchte weiter lernen, neue Erfahrungen sammeln und mich sowohl persönlich als auch als Yogalehrerin weiterentwickeln. Genau das macht Yoga für mich so besonders – es begleitet mich und wächst mit mir mit.









